Jetzt gilt es: Fortschritt in der Piratenpartei

DIE AKTUELLE SITUATION

Der Kampf der verschiedenen Flügel in der Piratenpartei hat die Mitglieder in eine neue und eine existentielle Eskalationsstufe


Entwicklung Richtung 3. Ebene (Lose-Lose) Stufe 7
Begrenzte Vernichtung nach Glasl
 

Hier soll dem Gegner mit allen Tricks empfindlich geschadet werden. Der Gegner wird nicht mehr als Mensch wahrgenommen. Ab hier wird ein begrenzter eigener Schaden schon als Gewinn angesehen, sollte der des Gegners größer sein.

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Die derzeitige Vorgehensweise von führenden Gruppen innerhalb der Partei, sich lautstark zu positionieren oder andere, die sich statt Verantwortung zu nehmen in Schweigen hüllen, geht nicht. Einzelne schauen zu, andere führen die Diskussion, so bilden sich Flügel, die letztendlich Mehrheiten (Gefolgschaften) bilden.

Die Auswirkungen:

  • Desorientierung durch ungelöste Konflikte
  • Misstrauen und damit Handlungsunfähigkeit politische Aufgaben weiter voranzutreiben
  • Austritte von Mitgliedern
  • Weiterer Imageverlust in der öffentlichen Wahrnehmung

Der Anspruch an unsere politische Arbeit

Die Struktur muss es dem Einzelnen Mitglied ermöglichen in den Diskurs/Dialog einzusteigen, OHNE ANGST haben zu müssen für sein Denken und Sprechen verurteilt zu werden. Das Ziel dabei sollte immer der Fokus sein, dass wir alle die Ziele der Piratenpartei strategisch und nachhaltig umsetzen können.

Das erfordert aber Freiheit auf einem hohen Niveau

„Es ist nicht so, dass wir neue Organisationen erfinden müssen. Wir müssen eine neue Art des Denkens wählen. Ich glaube es ist reine Zeitverschwendung, bestehende Realitäten anzugreifen. Vielmehr wird es Zeit ein neues Modell zu benutzen, das die Komplexität aufweist, ältere Systeme überflüssig zu machen. In dem Maße, wie wir dies tun können, und wir sollten es möglichst schnell tun, denke ich, können wir das anbieten, was für einen Durchbruch in die Zukunft benötigt wird.“
Dr. Don E. Beck (US-amerikanischer Management-Berater und Koautor (mit Chris Cowan) des Buches Spiral Dynamics basierend auf dem Modell von Graves)

WO STEHEN WIR?

EIN ANSATZ DER ANALYSE MIT BLICK AUF DEN JETZIGEN PROZESSES

Eine mögliche Sichtweise auf den Veränderungsprozess der Piraten basierend auf dem Modell von Graves

„Die Psychologie eines reifen Menschen ist ein sich entfaltender, aufstrebender, sich hin- und herbewegender, spiralartiger Prozess gekennzeichnet durch eine schrittweise Unterordnung eines älteren, niedrigeren Ordnungsverhaltenssystems zu einem neueren, höher entwickelten Systems, das sich durch menschliche existentielle Probleme verändert.“
Dr. Clare W. Graves

Der Fokus dieses Systems richtet sich mehr auf das „Wie“ jemand handelt und spricht (Form), als auf das „Was“ er gerade tut (Inhalt).

Graves Ergebnis in 22 Jahren Forschung: Die Entstehung eines achtstufigen System.

Es ist eine Einteilung, die in aufeinander aufbauende Wertesystemen funktioniert, das jedes in sich eine eigene Welt darstellt. Jedes System hat seine typischen Konflikte und Lösungsmechanismen, seine Vorlieben, seine Schattenseiten. Zentrale Themen wie Glück, Macht, gesellschaftliche Konzepte, Lernstrategien, Entscheidungsarten, Erfolg, Familie, Religion fallen je nach Zugehörigkeit zu einem System inhaltlich unterschiedlich aus.

„In jeder Stufe der menschlichen Existenz ist der erwachsene Mensch auf der Suche nach dem heiligen Gral, der Art, wie er zu leben, wünscht.“

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Auf der ersten Stufe sucht er nach automatischer körperlicher Befriedigung (1).
Auf der zweiten Stufe sucht er eine sichere Art zu leben (2),
und dies ist gefolgt, als nächstes, von der Suche nach Heldentum, Macht und Ruhm (3),
einer Suche nach höchstem Frieden (4),
einer Suche nach materieller Zufriedenheit (5),
einer Suche nach liebevollen Beziehungen (6),
einer Suche nach Selbstachtung (7)
und einer Suche nach Frieden in einer unverständlichen Welt (8).
Und wenn er merkt, dass er diesen Frieden nicht findet, wird er sich auf die Suche der neunten Stufe machen.”
(C.W. Graves, übers. www.clarewgraves.com)

Jede Stufe der menschlichen Existenz hat ihre eigenen Herausforderungen, es gibt keinen Stillstand. Graves’ Theorie zeichnet ein Bild des Menschen, der in einer gewissen Grundspannung lebt und versucht, diese zu lösen, indem er sich immer wieder auf verschiedenen Ebenen mit seinem Sein auseinandersetzt.

Das Leben steht niemals still. Graves Sichtweise zeigt, dass wir als Menschen immer wieder in der Spannung stehen Entscheidungen auf unterschiedlichen Ebenen zu treffen. So reifen wir – bestenfalls – durch unsere selbst durch-lebten Erfahrungen.
Graves hat u. a. darauf hingewiesen, dass die Menschheit sich auf einen gewaltigen Entwicklungssprung, „ a momentous leap“, vorbereitet.

AUF WAS KOMMT ES JETZT AN?

Unsere Chance ist eine konstruktiv geführte Auseinandersetzung

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Wie gehen wir mit den aktuellen Konflikten in der Piratenpartei um?
In der Analyse, was hier an Strukturen in der Piratenpartei etabliert hat,  haben wir jetzt die Chance hidden structures offen zu legen.

Fakt: Die Kommunikationskultur bei den Piraten

Kommunikation über verschiedene Kanäle läuft ständig und so wieso. Entscheidend ist aber doch die Art und Weise wie unterschiedliche Meinungen sich darstellen dürfen. Je explosiver der Inhalt desto dramatischer die Darstellung der Inhalte.

Warum? Die jetzige Kultur ist, dass das schmerzlich Offensichtliche nicht direkt angesprochen werden darf. Unter den Piraten gibt es immer noch starke Tendenzen zu der Haltung: „Mund verbieten, wenn mir die Meinung des anderen nicht gefällt.“

Unversöhnlichkeit in der politischen Diskussion? Das ist etwas für die ewig Gestrigen. Es gibt nicht nur eine Sichtweise, sondern unterschiedliche! Es gibt nicht die absolute Wahrheit auf einer Seite (Absolutismus nach Graves Stufe 4).

Jetzt gilt es – zu allererst uns selbst – zu zeigen, was wir aus den vergangenen Prozessen bei Meinungsverschiedenheiten gelernt haben. Wenn wir Unversöhnlichkeit propagieren werden wir weiter die Akzeptanz unserer WählerInnen verlieren, weil wir nur das Bestätigen, was die Mehrheit in Deutschland über Politik denkt. Das wäre ein großes Scheitern der Piratenpartei.

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ALSO: WAS KÖNNEN WIR TUN?

Als erstes gilt es bewusst machen, was eigentlich unser gemeinsames Ziel (Vision) ist.
Schließlich vertreten wir die Meinungen der BürgerInnen, die uns in Deutschland gewählt haben: ca. 1 Million Menschen, die auf uns gesetzt haben.

Die Piratenpartei hat sich stellvertretend in einem politischen Feld aufstellen lassen.

Wir (sollten) funktionieren als Plattform für die Probleme, in denen wir Kompetenzen aufweisen.

Welche strukturellen Schritte müssen hierfür dringend verbessert werden?

  • Ein erster Schritt: Innovationspotentiale heben
    Etablierung eines ständigen Lernprozesses, wie Meinungsverschiedenheit als Innovationspotential verstanden werden kann. Davon haben wir einen Menge. Hier steckt unglaublich viel Energie drin, die bisher total verpufft. 
  • Der zweite Schritt:  Kommunikationskultur
    Auf welchem Niveau, in welcher Art und Weise tragen wir unsere verschiedenen Meinungen aus?

Ganz klar muss uns ALLEN sein: Draufhauen und Zurückhauen geht gar nicht. Das ist Kindergartenniveau gelebter Demokratie. Unterschiedlichkeit darf und muss dargestellt werden. Transparenz und Toleranz müssen in Lösungen führen. Es kann nicht sein, dass wir auf den Positionen ‚richtig‘ und ‚falsch‘ einfach stehen bleiben. Es muss darüber hinausgehen und in ein vorausschauendes Denken münden. Hierzu braucht es eine Fehlerkultur! Nur durch die Auseinandersetzung und das machen von Fehlern lernen wir.

  • Der dritte Schritt: Die gemeinsame Ausrichtung
    Welchem gemeinsamen Ziel sind wir als Piratenpartei Deutschland verpflichtet?

Das gemeinsame Ziel verbindet uns als Piratenpartei in Deutschland. Wir wollen einen konstruktiven Beitrag in der Gesellschaft leisten, anstehende wichtige und schwierige Probleme zu lösen. Darauf sollten wir uns einigen können.

  • Der vierte Schritt: Etablierung einer neuen Denkstruktur im Umgang mit unterschiedlichen Standpunkten
    Das Ziel MUSS dabei sein, das gemeinsame, das verbindende von verschiedenen Standpunkten zu finden.

Es geht nicht nur um richtig und falsch. Wir leben in einer Zeit in der wir mehr als je zuvor herausgefordert sind Demokratie zu leben. Die Geschichte lehrt uns, dass es nicht eine einzige Wahrheit gibt. Dies bedeutet in der Phase der Meinungsbildung, dass wir uns grundsätzlich nicht auf ein Richtig und ein Falsch zurückziehen können. Als Piratenpartei haben wir uns auf die Fahne geschrieben, etabliertes politisches Vorgehen zu hinterfragen und in einem weiteren Schritt eventuell schon Vorschläge für einen politischen Veränderungskurs zu machen.

WELCHE MÖGLICHKEIT ERGIBT SICH AUS DIESER AKTUELL SYSTEMISCHEN KONSTELLATION?

Es benötigt ‚Handwerker‘, die mit dieser Konstellation weiter arbeiten können. Um die bestehenden Eskalationsstufe auflösen zu können, benötigt die Gruppe eine Art Moderation, um wieder effektive und konstruktive Lösungen zu finden und dann auch umzusetzen.

Ein mögliches Werkzeug für den nächsten Prozessschritt: Dynamic Facilitation

Das Wichtigste über Dynamic Facilitation in Kürze

Anwendungsfelder

  • Wenn lineare, starre Moderationen nicht möglich oder gewollt sind
  • Bei sehr komplexen Problemen

Hilfreich wenn

  • Eine wirklich kreative Lösung gebraucht wird
  • Die Lösung von allen mitgetragen werden soll
  • Wenn das Vertrauen der Teilnehmer untereinander wachsen soll

Geeignet für

  • Strategische Fragen
  • Unlösbare Probleme
  • Konflikthafte oder emotional „aufgeladene“ Fragestellungen
  • Themen, die versteckte Dimensionen haben

Nicht geeignet, wenn

  • Themen unkritisch sind
  • Teilnehmer bei der zu behandelnden Frage entspannt sind und kultiviert diskutieren können

Voraussetzungen für Dynamic Facilitation

  • Teilnehmer müssen ein echtes Interesse haben, ihr Problem zu lösen
  • Teilnehmer müssen die Fragestellung die ganze Zeit gemeinsam bearbeiten können
  • Es muss genügend gemeinsame Zeit zur Verfügung stehen
  • Es darf nicht nur eine begrenzte Zahl an Optionen möglich sein
  • Das Thema sollte eine emotionale Komponente haben

Zeitbedarf

  • Je nach Fragestellung zwischen 2 und 8 Stunden,
  • jeweils zweistündige Arbeitsblöcke werden empfohlen, diese können entweder an einem Tag stattfinden oder auch über mehrere Tage oder Wochen verteilt sein

Kurze Beschreibung der Methode

Diese Methode ist geeignet, wenn Emotionen hoch kochen, gegensätzliche Ansichten überwiegen und eine gemeinsame Problemlösung fast unmöglich scheint.

Üblicherweise hilft in solchen Situationen, die Argumente aller Seiten zu hören, Informationen und Sichtweisen zu sammeln und dafür zu sorgen, dass alle Beteiligten sich gehört fühlen. Anders gesagt: Beide Seiten müssen erst einmal „Dampf ablassen“, bevor eine konstruktive Diskussion wieder möglich wird.

In Situationen wie diesen, wenn viel Energie im System ist, die Probleme komplex sind und Gefühle hohe Wellen schlagen, eignet sich die Methode „Dynamic Facilitation“, um eine emotional stark involvierte Gruppe trotz aufgeheizter Atmosphäre zu einem gemeinsamen Ergebnis zu führen.

Ein Moderator führt den Ablauf. Es handelt sich aber nicht um eine Konfliktmoderation, sondern er hilft der Gruppe dabei, eine gemeinsame Strategie zu entwickeln

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Dynamic Facilitation – der Ablauf

Es werden Pinnwände mit folgenden Überschriften aufgestellt:

  1. Herausforderungen/Fragen
  2. Lösungen/Ideen
  3. Bedenken/Einwände
  4. Informationen/Sichtweisen

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Erste Fragen werden formuliert. Bei den Piraten könnten die Fragen wie folgt lauten:

  • Welche verschiedenen Flügel gibt es innerhalb der Piratenpartei?
  • Welche Meinungen vertreten die jeweiligen Flügel
  • Können alle Flügel zusammen arbeiten und die Vision der Piratenpartei voranbringen?

Üblicherweise hagelt es nach kurzer Stille erwartungsgemäß Vorschläge, Einwände, offene Fragen und subjektive Sichtweisen.

Der Moderator sortiert alle Äußerungen passend unter diese vier Überschriften ein.

Dabei ist es unwichtig, ob ein Einwand zu der zuvor geäußerten Lösung „passt“.

Als Dynamic Facilitation Moderator unternimmt man ganz bewusst nichts, um die Gruppe auf einem „linearen Weg“ zu halten.

Dieses Vorgehen entspricht am ehesten den Vorgängen in unserem Gehirn. Unsere Gedanken kommen meist nicht druckreif linear, sondern eher spontan und ungeordnet. Dynamic Facilitation kommt unseren natürlichen Denkstrukturen entgegen und setzt genau hier an. Die Gruppe wird nicht gezwungen, einen vom Moderator geplanten Moderationsplan einzuhalten, sondern kann ihrer Energie zunächst einmal freien Lauf lassen. Das „Einsortieren“ der Diskussionsbeiträge unter die vier Überschriften macht die (Zwischen-) Ergebnisse und Fortschritte gleichzeitig sichtbar und gibt der Gruppe ein Minimum an Struktur zurück. Gleichzeitig ermöglicht Dynamic Facilitation den Teilnehmern „im Fluss“ zu bleiben und zunächst einmal alles, was dringend unter den Nägeln brennt, loszuwerden.

Dynamic Facilitation arbeitet mit Einwänden

Immer, wenn jemand einen Einwand macht, fragt der Moderator: „Was genau ist Ihre Befürchtung?“. Damit wird der emotionale Anteil der Äußerung aufgenommen und anerkannt, aber von den sachlichen Aussagen getrennt. Wichtig hierbei ist, die Bedenken nicht als Werturteil über den Vorschlag eines anderen Teilnehmer aufzuschreiben, sonst kann es zu sich gegenseitig aufschaukelnden „Ping Pong“-Schlaufen kommen, die man aus üblichen Sitzungen kennt. Auf Argument folgt Gegenargument und schließlich Wertung, dann ein weiteres Gegenargument und so weiter. Diese Schleife verstärkt sich selbst und die Beteiligten Diskussionsparteien können dann meist nicht mehr kreativ arbeiten, sondern nur noch urteilend werten.

Wenn eine solche Schleife droht, geht der Moderator in einem solchen Fall physisch zwischen beide Diskussionsparteien und fragt abwechselnd nach Bedenken und alternativen Lösungen und sortiert diese in die passenden Listen ein. Auf diese Weise wechselt die Aufmerksamkeit vom Dissens zwischen den beiden Parteien auf den Moderator und die Visualisierung. Meist macht sich dann nach kurzer Zeit Entspannung auf beiden Seiten breit, wenn einerseits die Angriffe aufhören und andererseits die Bedenken ernst genommen werden. Dies ist die wichtigste Grundvoraussetzung, um sich anschließend wieder gegenseitig zuhören und produktiv miteinander arbeiten zu können.

Typische Phasen der Dynamic Facilitation

Nach circa 2 Stunden lässt die Energie in der Projektgruppe „Onlineportal“ nach. Die Beiträge werden ruhiger und weniger. Zunächst einmal scheint alles Wichtige und Drängende gesagt zu sein, allerdings ist noch keine Lösung in Sicht.

Jetzt gilt „Ruhe bewahren“, denn auch diese Phase gehört bei der Dynamic Facilitation dazu. Ein typischer Verlauf ist:

„Dampf ablassen“ – Prozess der Reinigung

Am Anfang sehen die Teilnehmer immer das, was sie schon vorher wussten: ihre eigenen Wahrnehmungen, Lösungsideen und Vorbehalte. Der Moderator fördert diese Phase und fragt aktiv nach vorhandenen Lösungsvorschlägen. Die Teilnehmer sollen sich dadurch „entleeren“ und alle Vorschläge, Argumente, Gegenargumente und Bedenken benennen. Diese äußere Fülle führt zur inneren Leere. Die Teilnehmer werden dadurch in der Regel ruhiger, da sie sich gehört fühlen. Erst jetzt kann Raum für etwas Neues entstehen.

Kurz vor dem Durchbruch

Wenn die Diskussion langsam erstirbt und alles Wichtige gesagt zu sein scheint, tut der Moderator in dieser Situation – nichts!

Einige Teilnehmer können davon irritiert sein, andere studierten weiterhin die Aufzeichnungen auf den vier Listen. In dieser Situation ist es wichtig, der Gruppe ihren Raum für den eigenen Erkenntnisprozess zu lassen. Das Vertrauen liegt darauf, dass der Prozess Lösungen hervorbringt.

In der Regel folgen dann die ersten integrierenden Statements von einzelnen Teilnehmern. „Was wäre, wenn wir die vorgeschlagene Struktur in einem strukturierten Prozess testen und die Erfahrungen anhand der diskutierten Kriterien systematisch auswerteten?“ Weitere Ergänzungen und Erwägungen folgten, und es entwickelte sich langsam eine Zustimmung im Raum. Oftmals muss dann über die Lösung am Ende einer Dynamic Facilitation gar nicht mehr abgestimmt werden, da sie sich aus der Diskussion einleuchtend für alle automatisch ergibt.

Der wesentliche Nutzen von Dynamic Facilitation

Dynamic Facilitation gehört zu den systemischen Methoden. Sie führt Veränderungen in dynamischen Systemen herbei, in dem sie den Mitgliedern den Raum bietet, ihre Argumente kraftvoll auszutauschen, ohne dabei durch eine vorausgeplante streng methodische Abfolge auszubremsen. Dynamic Facilitation ermöglicht eine Neuordnung von Gedanken und Gefühlen, speziell in komplexen Situationen. Mit ihrer nur geringen äußeren Struktur schafft Dynamic Facilitation letztlich Raum für die Selbstorganisation der Teilnehmer.

Meilensteine zur Umsetzung dieser Methode in der Piratenpartei

  • Umfrage Lime Survey, wer an solch einem Groß-Event teilnehmen würde?
  • Bestimmung Kosten
  • Bestimmung Räumlichkeiten
  • Bestimmung Moderation interne oder externe Ressourcen

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AUFBRECHEN. KLARMACHEN. ÄNDERN.

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AUFBRECHEN

Der Schatten der Transparenz ist die Intranzparenz

Das Negative, mit dem wir beim Anderen in Resonanz gehen, ist oftmals unser eigenes Potential zu wachsen. Zumindest sollten wir auf der Hut sein, wenn wir uns Ärgern. Tue am besten einen Schritt zurück und betrachte es mit Gelassenheit. So grade wieder frisch gelebt bei den PIRATEN. Im Anliegen für mehr Transparenz einzustehen, sind wir daran gescheitert und genau wie alle anderen Parteien, menschelt es hierbei nicht gerade wenig. Sich dessen bewusst zu werden ist ein fruchtbarer Anfang. Im selben Atemzug halten wir aber fest an der Transparenz. Wir zeigen unsere Prozesse und sind leidenschaftlich orientiert, die Missstände im Außen, in der Gesellschaft, in der Politik aufzuzeigen. horse-20362_640 KLARMACHEN

Erkennen: Der Angst ins Auge sehen, darin liegen die Chancen und die Potentiale

Den Kopf in den Sand stecken ist keine gute Maßnahme. Sich der Angst stellen ist es, was uns wirklich wachsen lässt. Dies gepaart mit dem Willen gutes Gelingen voran zu bringen, beflügelt die PIRATEN wieder mit einer Kraft, die nicht zu bezwingen ist. Wir sind eben auch ein Schatten für die anderen. Sie hatten nach unserem Erfolg der Zustimmung alles dazu getan, diesen Aufbruch zu belächeln und dann zu stoppen. Jetzt sind wir erst Recht motiviert, auch wenn die Medien andere Stimmungen zum Wahlkampf erzeugen möchten. Im Gegenteil Ihr Schreiben ist ein Aufruf, der uns PIRATEN vorantreibt, uns um so mehr auf alle unsere Kräfte zu konzentrieren. tiger-60602_1280 Bewusst werden: Der Prozess der PIRATEN ist ein Spiegelbild des gesellschaftlichen Wandels Was wir jetzt lernen in unserer piratigen Krise, wird uns das Mandat geben, Vorbild zu sein. Wichtig: Es geht ums Tun und nicht ums Siegen. stone-circle-95904_640 Wir brauchen eine neue Gesprächs-Kultur: „Welches mutige Gespräch führen wir bislang nicht, das, wenn wir es führten, uns auf eine neue Ebene brächte?“ amerikanischer Poet David Whyte

Diese Frage hat ein gutes Potential.
Sie kann uns dazu bringen, die wirklich wichtigen Gespräche zu führen. Gespräche beispielsweise, die verborgene Spannungen zu Tage fördern und die neue Energie freisetzen, wenn sich diese Spannungen auflösen. Gespräche, die ein neues, gemeinsames Verständnis der Realität erzeugen. Gespräche, die neue Ideen und Optionen generieren.
Umgang mit Niederlagen: Es braucht Mut anders zu sein
Solche „mutigen Gespräche“ brauchen einen geeigneten Rahmen. Einen Raum, der Entschleunigung ermöglicht. Einen Raum, der uns eine innere Ausdehnung erlaubt. Einen Raum, in dem wir als ganzer Mensch willkommen sind. Einen Raum, der „tiefes Zuhören“ und „tiefes Sprechen“ fördert.

Der Kreis ist eine machtvolle, archetypische Form. Wenn Menschen bewusst im Kreis zusammen sitzen, entsteht in dieser Gruppe eine besondere Qualität und Fokusiertheit.

Doch um das gesamte Potenzial der Arbeit im Kreis auf den Plan zu rufen, braucht es mehr als nur die Anordnung der Stühlen und Bänken. Im Kreis sehen wir einander an. Keiner ist in Führung. Auf jedem Stuhl sitzt ein Leiter.
Wir sind wie ein Orchester mit unterschiedlichen Stimmen.
Jeder setzt seine Fähigkeiten ein, so wie er geschaffen ist und nicht aus Angst, er oder sie könnte übervorteilt werden. Die Fähigkeiten sind unterschiedlich! Sehr unterschiedlich. Diese zu erkennen, zu achten und zu würdigen ist ein hohes Ziel.
Schwierig, ja – unmöglich, nein!
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ÄNDERN

Seien wir uns bewusst, wer wir als PIRATEN in dieser Gesellschaft sind:
Wir sind die, die veraltete Strukturen aufbrechen und mit Visionen neues bewegen und bereits bewegt haben.
Natürlich gibt es Interessen uns nicht erfolgreich werden zu lassen. Alles Neue wird erst belächelt und dann massiv angegriffen.
Deshalb ergibt sich schnell eine Frage zur Haltung im politischen Raum:

Will man ein Liebender werden oder menschlich resignieren. Bedenke: Der Verstand ist der Wagen und nicht der Lenker. Der Weg des Liebenden ist der Weg des Herzens. „Menschen müssen sich ändern, um sich selbst treu zu bleiben!“ Konstantin Wecker aus zwischen Zärtlichkeit und Wut fasse ich zum Leben Mut.

Die verwandelnden Kraft von Wut, Zärtlichkeit und Spiritualität.
Interview ORF vom November 2011
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Gesellschafliches Lernen durch Geschichten

“MEINE GESCHICHTEN SOLLEN WARNEN UND DAZU ANREGEN, ÜBER DIE FOLGEN UND DIE MÖGLICHKEITEN NACHZUDENKEN, DIE SICH UNS BIETEN.”
DANIEL SUAREZ

Daniel Suarez _ Daemon            Daniel Suarez _ Dark Net

WAS WIR PIRATEN VON DANIEL SUAREZ LERNEN KÖNNEN, IST DAS GESCHICHTEN ERZÄHLEN.

Quelle wikipedia

Worum es bei Daniel Suarez geht

Sind wir noch sicher, wenn alle vernetzt sind? In seinen höchst erfolgreichen Thrillern „Daemon“ und „Darknet“ entwirft Daniel Suarez mit außerordentlich hoher technologischer Kenntnis die beunruhigend realistische Vision einer Gesellschaft, die von Computern mehr und mehr entmündigt wird. Die Handlung kreist um das Vermächtnis eines Computergenies, das lernfähige Software dazu benutzt, sich die Menschheit zu unterwerfen.

Der amerikanische Autor Daniel Suarez, Jahrgang 1964, arbeitete zunächst als Softwareentwickler und Systemberater, bevor er 2006 „Daemon“ veröffentlichte. Die Fortsetzung „Darknet“ erschien im Rowohlt Verlag.

Ein Angebot der Betrachtungsweise: Der Autor steht in diesem Interview stellvertretend für die Zuhörer, die von existentiellen Fragen bewegt sind. 

Nachfolgend Ausschnitte aus dem Interview mit dem amerikanische Autor Daniel Suarez im Gespräch mit Frank Rieger, Frankfurter Allgemeine Zeitung – Feuilleton – Debatten – Digitales Denken.

Rieger: In Ihrem zweiten Buch, „Darknet“, führen Sie die Idee autarker Gemeinschaften ein, die sich auf wissenschaftliche und technologische Durchbrüche stützen, die zwar bereits funktionsfähig sind, aber nicht genutzt werden, weil sie sich im gegenwärtigen System nicht profitabel einsetzen lassen. Sie haben offenbar viel Zeit darauf verwandt, sich vielversprechende Technologen anzuschauen, zum Beispiel den CR5-Prozess, mit dessen Hilfe man flüssigen Treibstoff aus Luft und Sonnenenergie herstellen kann.

Dann folgen gute Fragen von Rieger

Glauben Sie, man kann tatsächlich Alternativen zum gegenwärtigen System aufbauen, mit Gemeinschaften, die auf dem Gedanken einer dezentralen, nachhaltigen Hightech-Ökonomie basieren?

Hat die Menschheit ausreichend ungenutzte oder unveröffentlichte wissenschaftliche Fortschritte angesammelt, die man dazu nutzen könnte?

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Foto: Pixabay Sonnenkraft

Suarez: Die CR5-Technologie (Counter Rotating Ring Receiver Reactor Recuperator), die ich in „Darknet“ darstelle, benutzt ein Ferritmaterial und Sonnenenergie für die chemische Umwandlung von Kohlendioxid in Kohlenmonoxid, gewissermaßen eine energetische Aufladung oder eine Umkehrung der Verbrennung. Dadurch entstehen chemische Bauteile, die für die Synthese von Brennstoffen wie Methanol oder anderen petrochemischen Stoffen aus Luft erforderlich sind. Ob es genügend Technologien dieser Art zur Versorgung alternativer Gemeinschaften gibt, ist eine gute Frage. Schon jetzt erleben wir eine Revolution im Micromanufacturing – den sogenannten „Fab-Labs“ (Fabrikationslabors). Diese computergestützten Produktions- und Verarbeitungssysteme können auf der Grundlage von Computermodellen Endprodukte für Verbraucher herstellen und bieten Gemeinschaften bei entsprechender Vernetzung die Möglichkeit, Ausrüstungen und elektronische Bauteile herzustellen, deren Produktion ansonsten die am Ort vorhandenen Fähigkeiten überstiegen. Solche Verfahren sind auf den aktuellen Märkten nicht so kostengünstig wie die Massenproduktion, aber in einer Welt, in der das Erdöl irgendwann 350 Dollar pro Barrel kostet und politische Unruhen an der Tagesordnung sind, wird ein Transport von Waren aus Niedriglohngebieten um die halbe Erde kaum mehr praktikabel sein.

Ob Micromanufacturing und lokale Landwirtschaft tatsächlich eine brauchbare Alternative darstellen, wird von der lokalen Energieversorgung abhängen – denn Energie bildet das Fundament moderner Gesellschaften, und wenn ausreichend Energie zur Verfügung steht, können auch Stoffe chemisch umgewandelt werden. Dazu bedarf es einer nachhaltigen lokalen Energieerzeugung. Der freie Markt prüft alle sauberen Energiealternativen, die nach Preis und Ertrag mit fossilen Brennstoffen konkurrieren können, aber bislang unterbieten die fossilen Brennstoffe in den Kosten pro Energieeinheit alle übrigen Energiequellen mit Ausnahme der Atomkraft – sofern man nicht die astronomischen Kosten einer nuklearen Katastrophe einrechnet.

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Foto: Pixabay Blitz

Wir sollten uns jedoch hüten, die Maßstäbe des aktuellen Wirtschaftssystems anzulegen, wenn wir das Kosten-Nutzen-Verhältnis alternativer Energiequellen prüfen. Mächtige Finanzinteressen haben erfolgreich dafür gesorgt, dass ihnen Steuervergünstigungen gewährt, Umweltauflagen gering gehalten und potentielle Konkurrenten mit beträchtlichen Restriktionen belastet werden. Außerdem werden zahlreiche Kosten der Produktion fossiler Brennstoffe externalisiert und der Allgemeinheit aufgebürdet, so dass sie nicht in den Preis pro Energieeinheit eingerechnet werden – man denke etwa an die Kosten des Klimawandels und von Umweltschäden wie der BP-Ölkatastrophe im Golf von Mexiko. Oder auch an die geradezu prohibitiven Kosten weltweiter Militäraktionen zur Sicherung ferner Ölquellen. Wenn man all diese Faktoren einrechnete, würden die wahren Kosten des Status quo sichtbar und die Kosten pro Kilowattstunde Wind- oder Solarenergie erschienen nicht mehr so haarsträubend hoch. Und schließlich, wenn unsere Gesellschaft neu strukturiert und in lokale Ökonomien aufgeteilt würde, so dass ein Salatkopf nicht im Durchschnitt 1500 Kilometer transportiert würde, bevor er auf den Markt kommt, wenn die Menschen wieder lokal zu leben und zu arbeiten begännen und untereinander durch vermaschte Netze verbunden wären, sänken auch die Energiekosten für den Transport und die Kostensteigerung pro Einheit sauberer Energie fiele um eine Größenordnung geringer aus. Werden wir den aktuellen Lebensstandard auch ohne neue Wundertechnologien halten können? Wir sind dabei, das herauszufinden.

Rieger: Die Frage, welche Staatsform die Menschheit braucht, um die kommende Krise zu bewältigen, zieht sich ganz buchstäblich als roter Faden durch „Darknet“. …

Suarez: … Ich glaube, die fundamentale Frage unserer Zeit lautet, ob die Technologie uns befreien oder versklaven wird. Wir müssen diese Frage rasch beantworten und dürfen das Ergebnis nicht dem Zufall überlassen. Das Schicksal zukünftiger Generationen hängt davon ab, dass wir an diesen Scheidewegen den richtigen Weg wählen. Wie bei allen komplexen Systemen erzeugen frühere Entscheidungen ein Trägheitsmoment, das spätere Revisionen erschwert. Wenn wir also weiterhin ein System konstruieren, das Macht und Entscheidungen zentralisiert, das immer stärker auf Massenproduktion und Gleichförmigkeit setzt, um die Erträge zu maximieren, schaffen wir etwas, das nicht mit Demokratie vereinbar ist und sich notwendigen Veränderungen widersetzt. Es ist von lebenswichtiger Bedeutung, dass wir Systeme konstruieren, die zu demokratischen Strukturen passen und sie stützen – dass wir unsere Werte fest in der DNA dieser neuen technologischen Welt verankern, damit schrittweiser Wandel, Vielfalt und dezentrale Entscheidungen weiterhin möglich sind. …

Quelle des ganzen – sehr lesenswerten – Artikels
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/digitales-denken/gespraech-mit-daniel-suarez-wir-werden-mit-system-erobert-14089.html

KOMPLEXE ZUSAMMENHÄNGE IN FORM VON GESCHICHTEN TRANSPORTIEREN UND DIE KERNBOTSCHAFT MIT STARKEN BILDERN UNTERMAUERN

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Foto: Pixabay Architektur des Menschen

Wenn es den Ansatz der Architektur des Menschen gibt, wie z. B. ‚Der vitruvianische Mensch‘ …

Der Name stammt nicht von Leonardo da Vinci selbst, sondern aus der Kunstgeschichte. Er erinnert an den römischen Architekten Vitruvius, ca. 80–70 v. Chr. bis ca. 10 v. Chr.. Vitruvius stellt darin unter anderem die Theorie des wohlgeformten Menschen.

… dann könnten wir doch auch einen Ansatz ARCHITEKTUR DER VERÄNDERUNG IN GEMEINSCHAFTEN anbieten, der die Werte des Grundgesetzes beinhaltet.

DIE QUELLEN KREATIVER LÖSUNGEN BEI DEN PIRATEN SIND DIE AGs

Welche Geschichten können die AGs der PIRATEN schreiben?
Welche Bilderwelten entstehen in den AGs der PIRATEN?

WELCHE GESCHICHTEN KÖNNTEN VON PIRATEN ERZÄHLT WERDEN?

Ich bin sehr gespannt auf eine PIRATEN-Resonanz. 

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Foto: Pixabay Menschheit

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PIRATEN 2013: Vergiss die Vollkommenheit und strebe nach Veränderung

Piratengedanken

Mach mit beim Piratenwahlkampf 2013

Der nächste logische Handlungsschritt in der Wahlkampfvorbereitung 2013 ist Ideen zu bündeln und eine externe Kommunikationsstratgie auszuarbeiten, die das Handeln der PIRATEN dem Bürger rüberbringt. Und das passiert bereits: Hier eine Aktion zum Wahlkampf der PIRATENPartei.

Genauso notwendig ist eine interne Kommunikationsstrategie, um in der BundestagsWahl 2013 handlungsfähig zu sein.

Diese beginnt damit nach innen zu hören und zu lesen. Sie verschafft sich Erkenntnisse darüber, wo die PIRATEN gerade stehen. Was ist das Selbstverständnis (Werte) der PIRATEN und wie ist die augenblickliche interne Stimmung?

Drei Artikel stellvertretend für meine persönlichen Beobachtungen

Wolfgang_Gründinger_Meine_kleine_VolksparteiWolfgang Gründiger: Er bringt seinen Eindruck zur Partei ganz gut auf den Punkt. Ich glaube auch, dass die Aussage „Bei meinem Flirt mit den Piraten habe ich viel gelernt“ bereits heute für mich stimmig ist. Sein emotionales Erleben als Neuankömmling bei der PIRATENPartei kann ich zwar auch bestätigen, aber anders als er, kann ich von ein paar sehr positiven Begegnungen mit den PIRATEN berichten, in denen ich spontane und freundliche Wertschätzung als Neuankömmling erfahren habe.

Sascha_Lobo

Auch bringt es Lobo sehr schön auf den Punkt: „Ein Amt in der Piratenpartei erfordert die Aufgabe der eigenen politischen Meinung. Diesen Zwiespalt und den Druck hält nicht jeder aus – Schwarmlobbying und Schwarmmobbing liegen dicht beieinander.“ Das ist allerdings eine Tatsache, die ich voll bestätigen kann und dich mich persönlich sehr zum Nachdenken auffordert. Diese Tatsache hat das Image der PIRATEN in den letzten sechs Monate sehr negativ geschädigt.

Androhung von körperlicher Gewalt: Ein No-Go!
Und gestern Abend verstärkte sich mein Eindruck nach notwendiger interner Veränderung als ich den Blogbeitrag von Sebastian Nerz las http://www.tirsales.de/blog/tirsales/2013/02/20/zu-dem-austritt-von-lars, in dem er den Ausritt von Lars Pallasch kommentierte. http://larspallasch.de/ kommentiert. Hier geht es um die Androhung von körperlicher Gewalt. Dies ist ein No-Go! In der Konfliktspirale sind wir schon viel zu weit vorwärts gegangen und haben einzelnen erlaubt Ihr Müdchen zu stillen.

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Die Abwärtsspirale der Eskalation von Konflikten lässt sich durch Neun-Stufen-Modell von Friedrich Glasl veranschaulichen.

Damit tun wir uns als PIRATEN ganz und gar nichts Gutes. Wir können diese Umstände nicht einfach ignorieren. Wir bestätigen die Unsicherheit der potentiellen Wähler uns ihr Mandat zu schenken. Und systemisch ist es so, dass diese Zerstrittenheit in der Partei das ist, was die Gesellschaft, die Öffentlichkeit von uns aufgreift. Und wir bestätigen ihre Angst, dass es doch keine Hoffnungsträger gibt. Denn Tatsache ist, dass sobald Angst im Spiel ist, schaltet sich die Nebenrinde im Gehirn aus (Sitz von Erfahrungen, Kreativität, Lösungen etc.) und wir verfallen unseren ganz alten Vorgehensweisen: Angriff, Verteidung oder einfach tot stellen. So können die Wähler nicht in den Prozess der Veränderung mit den PIRATEN gehen.

Fazit: Wir als PIRATEN stehen vor kommunikativen Herausforderungen, die systemisch bedingt sind.

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Graves – Was zeichnet eine reife Persönlichkeit aus?

In der Betrachtung des Graves-Modell „Was genau macht einen psychisch gesunden Menschen aus?“ sehe ich folgende Situation bei den PIRATEN.
Nächeres hierzu vorab unter http://angelikabrandner.wordpress.com/?page_id=701&preview=true

Ich habe wahrgenommen, dass es  bei den Piraten viele Egomanen gibt. Das macht es schwierig voran zu kommen.  Gleichzeitig spiegelt es unseren IST-Zustand in der Gesellschaft wieder.
Wir sind ein Teil dieses Gesellschaftssystemes „Bundesrepublik Deutschland“ und können nur bedingt systemunabhängig handeln.

Eine wichtige Voraussetzung zur Veränderung: Wir machen uns diese negative Entwicklung einmal sehr nüchtern bewusst.
Klingt sehr banal ist aber sehr effektiv und mit einer schmerzhafter Erkenntnis verbunden: Wir sind ja so fest von uns überzeugt, anders wie die anderen da drausen zu sein. Dem ist aber nicht so! Nach außen leben wir schlechte Politk 1.0, wie andere Parteien es bereits vor uns bewiesen haben und immer noch tun. Der Umstand bei den PIRATEN, dass anders Denkende und die damit einhergehenden vielschichtigen Strömung von Meinungen in der Partei, dem rüpelhaften Umgang (= emotionale Gewalt) zum OPFER fallen, finde ich sehr bescheiden im Hinblick auf das Verständnis von transparenter Demokratie. Nur, es allein zum Preis von anderen zu gestalten in dem eine Geringschätzung und Unversöhnlichkeit gelebt wird, ist schlicht und ergreifend unreflektiert, um nicht zu sagen dumm oder milde ausgedrückt „Denn sie wissen nicht was sie tun!“ Und es spiegelt uns auch, dass die meisten wohl noch gar nicht verstanden haben, um welche große Herausforderung es eigentlich geht. „Hä?“, höre ich und gleich darauf ein wütendes Aufstampfen. Wie kleine Kinder eben, die erst einmal durch ihr eigenes persönliches Wachstumsmomentum gehen müssen.

Bildschirmfoto 2012-10-12 um 17.25.18Ja, es geht darum, sich seiner persönlichen Bedürfnisse bewusst zu werden.
Viele von uns sind achtsamer mit sich selbst und es ist ihnen durchaus bewusst, wie wir als Menschen (nicht-)funktionieren. Meine Befürchtung ist, dass ein lauter Haufen narzistischer und emotionaler unbewusster Menschen, die gefühlte Oberhand und damit gefährlich mit einer ihnen gefühlten Macht spielen. Wenn wir diesen Playern weiter freien Lauf lassen emotionale Gewalt (körperliche Gewalt wurde sogar angedroht) darzustellen und auszuleben, werden Wähler uns nicht ihr Vertrauen ausprechen können.

RESPEKT: Und hier stehen doch Vorbilder!
Das begeistert mich nach wie vor immer wieder aufs Neue: Es gibt tatsächlich viele gute Menschen mit interessanten Ideen und die Leidenschaft von alten und neu gedienten PIRATEN, die eine super Arbeit auf ehrenamtlicher Basis durchführen. Sie sind nur leiser, geduldiger und haben Hoffnung für den Wachstumsprozess, den wir gerade durchlaufen. Vorbilder eben!

Wenn wir uns intern diesem Misstand mit diesen starken Menschen stellen und sogar darauf hinarbeiten Lösungen umzusetzen, werden wir automatisch auch ein Mandat zur Mitsprache in Deutschland haben. Wir haben es bereits bewiesen, dass wir ein wichtiger Teil dieser heutigen Gesellschaft sind. Jetzt sollten wir auch zeigen, dass wir selbst durch tiefgreifende Veränderungen gehen können und das auf eine transparente Art und Weise.

BeziehungDeshalb benötigen wir eine neue interne ART UND WEISE, wie wir kommunizieren mit dem Ziel unsere Kräfte zu bündeln, um die externe Kommunikationsstrategie „Wahlkampf 2013“ zu gestalten.

Das wird uns gelingen, wenn wir die Grabenkämpfe JETZT beenden.

Es ist Zeit das krankhafte Misstrauen aufzulösen

  • Wir können es nicht länger zulassen unreflektiert vor uns hinzudümplen.
  • Wir als PIRATEN sollten schleunigst aufhören auf die zu hören, die ständig Aggression (emotionale Gewalt) verbreiten und anfangen auf die Stimmen zu hören, die gewaltfrei und mit Wertschätzung nach innen und außen kommunizieren können! und dabei Perspektive für mehr Handlungsmöglichkeiten aufzeigen!
  • Wir können es uns nicht leisten, die Stimmen aus dem System „Gesellschaft“ unreflektiert stehen zu lassen (Umgang mit den Meinungsbildner außerhalb der PIRATENPartei).

Der Preis, der zu zahlen ist, heißt, ich werde den anderen PIRATEN vertrauen und respektvoll mit dem mir entgegengebrachten Vertrauen umgehen
Und das ist ein Quantensprung für die PIRATEN in einem gesellschaftlichenSystem, dass von Angst getrieben ist! Schaffen wir diesen Sprung aber nicht innerparteilich zu leben, dann ist unsere Leidenschaft PIRAT nach außen zu sein, eine vertane Liebesmüh. Wir sind einfach nicht glaubwürdig.

Als Visionärin fühle ich, dass diese Zeitepoche über unsere Zukunft entscheidet. Deshalb weiß ich, dass ein Dabeisein wichtig ist für die folgende Generation.

Ausgangspunkt ist unser Werteverständnis
Eine Voraussetzung erscheint mir die Auseinandersetzung mit den beschriebenen systemischen und exestientiellen Problemen. Wir sollten an uns und an das System „PIRATENPartei“ die folgenden Fragen stellen:

  • Welchen Preis bin ich bereit persönlich zu zahlen?
    An welcher Stelle stehe ich persönlich in diesem System PIRATENPartei?
    Wie reagiert das System auf mich und wie reagiere ich auf das System?
  • Sind wir als System reif genug? Haben wir in unserem eigenen Veränderungs-Prozesse bereits genügend Kompetenzen erworben? Wecken unsere Erkenntnisse den Bürger? Wird er uns sein Mandat geben, wenn wir ihm sagen, dass es nicht um Vollkommenheit geht, sondern um die Gestaltung von Veränderungsprozessen, die wir mit seiner Stimme als PIRATENPartei in diesem unseren Gesellschaftssystem „Deutschland“ einbringen wollen?

Maßnahmen für die Stärkung der PIRATEN

Bildschirmfoto 2012-10-16 um 20.53.26Gespräche sind zu führen und ein Dialog intern zu optimieren
Meinungen sind weiterhin einzuholen und noch benutzerfreundlicher zu dokumentieren, so dass jeder einzelne weiß, wie realistisch Aufwand und Effizienz seiner Bemühungen in der PIRATENPartei sind und wo genau Gleichgesinnte aktiv sind. Technisch sehe ich das Liquide Feedback als einen Anfang, wobei ich u. a. die Stimmenübertragung und keine Möglichkeit eine deligierte Meinung zeitlich zu begrenzen als kritisch ansehe.

Das Etablieren einer Kollektiven Intelligenz

Wertvolle Erkenntnisse in unsere eigenen Prozesse noch bewusster suchen und integrieren
Nach Dr. Clare W. Graves oder Prof Dr. Kruse müssen wir begreifen, dass es um einen gesunden Wechsel zwischen Führung und Basis geht.  Das Installieren einer Heterarchie. Die Technik ist dabei eine Sache (Liquid Feedback), aber wenn wir nicht beginnen in einer Struktur des Vertrauens ineinander zu handeln, habe wir nicht den Funken einer Chance zur Veränderung. Dann bleibt das Projekt „Piraten“ ein Kindergarten-Experiment im System „Deutsche Gesellschaft“.

Ein weiterer möglicher Weg aus der Misere – Erkenntnisse aus der mediativen Organisationsentwicklung übernehmen
Die Energie, die wir heute noch für unsere unausgegorene Konfliktsturktur verwenden, ist neu zu kanalisieren. Arnold Mindell ist hierin ein Vorbild. Arnold Mindell ist ein US-amerikanischer Psychotherapeut und Schriftsteller. Er begründete die prozessorientierte Psychologie. Er lebt in Portland im US-Bundesstaat Oregon. Seine 19 Bücher wurden in 20 Sprachen veröffentlicht.http://de.wikipedia.org/wiki/Arnold_Mindell
Er kann im politisch Umfeld beweisen, dass sein Ansatz funktioniert.

Das Ziel: Das Wissen von Vorbild in das System der PIRATENPartei einfliessen lassen, um so kontroverse Meinungen zu einem Nährboden für Veränderungen werden zu lassen.

FAZ Herausgeber Schirrmacher schreibt ein Buch über den Irrsinn

Heute Abend lese ich doch tatsächlich auf Spiegel Online folgende Worte:

“ … Der Konservative Frank Schirrmacher hat ein Buch über den Irrsinn des totalitären Kapitalismus geschrieben. „Ego“ ist ein intellektuelles Vergnügen und ein politisches Zeichen der Hoffnung: Der Widerstand wächst. …“

Frank Schirrmacher

Jakob Augstein schreibt im aktuellen Spiegel in einer sehr interessanten Kolumne u. a.:
… In Schirrmachers Buch „Ego“ kann man lesen: „Die Rand-Wissenschaftler testeten eines ihrer wichtigsten Spiele, das ‚Gefangenen-Dilemma‘, mit den Sekretärinnen, die bei Rand arbeiteten, indem sie alle möglichen Szenarien kreierten, in denen die Frauen kooperieren oder einander betrügen konnten. In jedem einzelnen Experiment wählten die Sekretärinnen allerdings nicht den egoistischen Weg, den die Rand-Forscher erwartet hatten, sondern die Kooperation.“ Die verblüfften Forscher schoben die Schuld für die misslungenen Experimente auf die Sekretärinnen: „Sie seien schwache Subjekte, unfähig, der einfachen Grundregel zu folgen, dass ihre Strategien egoistisch zu sein hatten.“ …

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/jakob-augstein-ueber-frank-schirrmachers-neues-buch-ego-a-882547.html

Meinungsmacher ergreifen das Wort
Das lässt wirklich hoffen. Die Zeit ist richtig, um den Preis der Veränderung zu zahlen.


Der Weg der Veränderung hat einen Preis

Nach der Wahl in NRW scheint mir die Stimmung doch etwas destruktiv. Und gleichzeitig hier und dort die Diskussionen, wie können wir in die nächste Phase wachsen? Vielleicht hilft uns unser tiefes Interesse wirklich etwas zu verändern?

Ja, dieses Interesse gibt es wohl auf allen Seiten. Das habe ich immer wieder gehört, wenn ich mich mit den unterschiedlichsten PIRATEN unterhalten habe.

Gleichzeitig steht eine innerliche Klärung an, denn bei den PIRATEN wird auch ordentlich und strategisch gelästert. Die/Der denkt jenes und diese/r sagt dies über den. Im Englischen gibt es ein gut klingendes Wort dafür: Gossip.

Überhaupt würde ich gerne fragen, warum ein respektvoller Umgang nicht von allen angestrebt wird. Nun, das wir fehlbar sind ist wirklich nichts Neues. Es ist eben leichter zu kritisieren als einen gemeinsamen Konsenz zu finden.
Vor allem, macht es was mit uns: Es demotiviert! Und es macht zu dem nachdenklich: Wie redet denn dieser Mensch über mich, wenn ich ihm/ihr den Rücken zudrehe? So schüren wir Misstrauen, wenn nicht sogar Angst. Das killt Kreativität! Um aber als PIRATEN schlagkräftig zu sein, brauchen wir alle VERTRAUEN. Vertrauen in uns selbst und in die anderen.

Was kann noch eine weitere Frucht dieses destruktiven Handelns sein? Wohin führt es, wenn 5% der PIRATEN (so heißt es – ist aber nicht empirisch erhoben ;-)), die laut kritisieren bis zum Erbrechen, wohin bringt uns das? Diese Stimmung ist so Energie zehrend und verprellt doch so einige PIRATEN, die mit dem vollen Einsatz ihrer Ressourcen und Lebenszeit auf volle Fahrt gehen.

Also: Was machen wir?

Wir sind verschieden
Hierzu eine grundsätzlich gute Nachricht: Wir können Konflikte lösen. Dazu haben wir einen großen Vorteil: Wir sind alle freiwillig hier und haben uns zu einem gemeinsamen Bestreben entschieden. Wir sind PIRATEN, die sich in einem gesicherten Rahmen (Satzungen, Vorgehensweisen, etc.), Do and Dont’s, die alle kennen, reingeben. Und es gibt einige, die sich richtig gut auskennen, wie dieses Regelwerk umzusetzen ist. Hinzukommt eine immer besser werdende Technik. Chapeau! Da haben einige ein gutes Händchen bewiesen.

Und es gibt noch etwas: Respekt und Wertschätzung
Wenn dies nicht passiert, dann werden Menschen sich zurückziehen. Wer hat schon Lust am großen Grillen. Ist ja mal ganz lustig, aber ständig unter der Gürtellinie und schlimmeres – geht gar nicht. Sich solch eine fette Haut anzueignen hat auch zum Nachteil, dass Mensch nicht mehr durchlässig ist für das, was ihn wirklich bewegen sollte. Wenn wir uns aber nicht Grenzen untereinander setzen, bleiben zum Schluss die übrig, die keine Wertschätzung für ihr gegenüber mehr in sich finden. Und die anderen 95% sind gegangen ohne ihr Ziel erreicht zu haben. Das führt nicht in die Veränderung in eine freiere Gesellschaft! Das erleben wir doch ständig vor unserer Nase. Das ist es doch gerade, was wir so leid sind, was uns so einengt.

Sollte es aber einen grundlegenden Respekt und eine Würdigung im Umgang geben, dann haben wir die Chance in Konflikten bzw. bei kontroversen Meinungen auf dem Grund der Auseinandersetzung jenes zu finden, wofür wir uns alle leidenschaftlich einsetzen: Veränderung!

Achtung duales Denken
Es geht nicht mehr um richtig oder falsch, schwarz oder weiß. Wenn mir Kontroverses begegnet, dann halte ich mir die anderen Meinungen bewusst vor: Was ist den unterschiedlichen Meinungen gemeinsam? Dazu muss aber im Vorfeld klar sein, was uns grundsätzlich eint.

Unser Ziel: Veränderung hin zu einer freieren Gesellschaft
In unserem Fall könnten wir als PIRATEN sagen, wir wollen verändern, in dem ich mich persönlich hier und dort bei den PIRATEN engagiere. Durch ein Scharfstellen auf das Ziel wird die Energie nicht auf die Person gelenkt, sondern auf das, was uns alle als PIRATEN – leidenschaftlich – bewegt: Veränderung hin zu einer freieren Gesellschaft.

Für dieses System steht ein Update zur Verfügung und wir sind mitten drin!
Es gilt JETZT!
Sicherlich brauchen wir Zeit, aber ich fände es sehr spannend und erstrebenswert, wenn wir hier eine piratige und kreative Art entwickeln könnten mit Achtsamkeit einander in unserer Unterschiedlichkeit zu fördern! Denn wir haben große Aufgaben, die zu bewältigen sind. Da brauchen wir noch eine Menge ENERGIE. Und die gute Botschaft ist: Wir könnten es ändern, wir haben alles was es dazu benötigt, wenn wir uns auf das fokussieren, was für uns wirklich wesentlich ist: Wie gestalten wir unser interaktives Handeln, um zu einer freieren Gesellschaft JETZT hoch effizient beizutragen?
Ich möchte meine Zeit und meine Ressourcen als Mediatorin eingeben, um diese Einzigartigkeit in der Unterschiedlichkeit bei den PIRATEN zur Effizienz zu bringen. Die Chance ist, dass wir diese Power der Vielfältigkeit bergen. Das ist unser großes Pfund, darin stecken unsere großen Ressourcen für ein tatsächliche Veränderung zu einer freieren Gesellschaft.